"Störche in der Fussgängerzone" oder warum man das Laufen auf high heels erstmal zuhause üben sollte.

Um es vorab klar zu stellen - dies ist kein Beitrag über die orthopädische Wichtigkeit des richtigen Schuhwerks. Denn, wenn es darum ginge, dürfte ich auch keine Chucks oder Sneaker tragen...

Ich habe übrigens große Achtung und Respekt vor Mädchen und (jungen) Frauen, die auf high heels oder anderen Schuhen mit halsbrecherischen Absätzen laufen können... ich kann es nämlich nicht. 

Aber lachen muss ich leider über die Mädchen und jungen Damen, die es nicht können. Lachen muss ich über die, die sich ein paar high heels aus der D*ichmann Cindy Crawford Collection gekauft haben und dann damit durch die Fussgängerzone staksen... Lachen muss ich, wenn sie unbeholfen über das Kopfsteinpflaster holschen... mit den Knöcheln nach links und rechts ausbrechen und nur sehr sehr langsam voran kommen. Ich kann mich wirklich amüsieren, wenn ich "kleine" Lolitas in der Fussgängerzone sehe, die cool aussehen wollen... die attraktiver... reifer... älter wirken wollen und sich dann beim laufen an ihrer Freundin festhalten müssen, um nicht umzuknicken oder hinzufallen... Oft denke ich mir dann: "Mensch Mädchen - übe doch erstmal zuhause richtiges Laufen in high heels, bevor du dich damit in die Öffentlichkeit traust." 

"Schluck du Luder!" - ein Beitrag über das Unvermögen mancher Menschen ihren eigenen Speichel runter zu schlucken...

Zeit für einen neuen Beitrag. Das Thema dafür ist mir heute auf dem Weg in die Stadt eingefallen. Es gibt Menschen - meist junge Männer, die scheinbar nie gelernt haben ihren eigenen Speichel runter zu schlucken. Stattdessen spucken sie fast überall hin, wo sie gehen und stehen. Auf den Bordsteinen, an den Bushaltestellen oder bspw. den Fussgängerzonen der Republik kann man ihr stetiges Unvermögen bewundern. Wie Hunde, die ihr Revier markieren, "rotzen" die jungen Herren überall hin. 

Als Beispiel fällt mir z.B. eine Situation ein... Ich stand an einer Bushaltestelle als ich einen jungen Mann beobachtete, der auf einer der Wartebänke der Bushaltestelle saß, rauchte und alle paar Sekunden auf den Boden zwischen seinen Füßen spuckte. Dass er bei diesem Verhalten nicht noch seine eigenen Schuhe traf, hat mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht. Sein Verhalten ließ mich schließlich darüber nachdenken, ob er den Geschmack, den das Rauchen verursachte ihm nicht schmeckte oder ob er noch nie in einen "Rotz-Flatschen" eines anderen jungen Mannes, der ebenfalls von der Unfähigkeit seinen eigenen Speichel runter zu schlucken, getreten ist. Auch wenn es der Schuhsohle nicht wirklich etwas ausmacht - so finde ich es wirklich ekelig. Wenn man etwas nicht runterschlucken will, kann man dies immernoch in ein Taschentuch spucken oder anderweitig unauffällig entsorgen, statt es für (fast) alle sichtbar auf den Gehweg oder sonstwohin zu spucken.

Vielleicht sollten Schulen "Eigenspeichelrunterschluckkurse" anbieten... Vielleicht sollte man diese unfähigen "Ekelpakete" einfach mal viel couragierter auf ihr unmögliches Verhalten hinweisen... 

Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn es mehr junge Männer gäbe, die des Eigenspeichelrunterschluckens mächtig wären... 

Presswurstalarm - oder warum es sich lohnt passende Kleidung zu kaufen.

Wer kennt sie nicht - Menschen, die sich in Kleidung quetschen, die ganz offensichtlich zu klein für ihre Maße bzw. ihren Körper ist? Dazu fallen mir spontan dann immer mehrere Gründe ein, mit denen ich mir zu erklären versuche, warum diese Menschen, Männer wie Frauen, sich eine Pelle verpassen anstatt sich angenehm sitzende bzw. passende Kleidung anzuziehen.

Grund Nr. 1: Das Ego dieser Menschen ist evtl. größer als der Fetzen, in den sie sich pressen.

Grund Nr. 2: "Ich mache eine Diät und wachse/passe da bestimmt bald rein." - Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das in den seltensten Fällen klappt. Im schlechtesten Fall hat man Geld für ein Kleidungsstück ausgegeben, das am Kauftag nicht passte und auch in naher Zukunft nicht passen wird. Nun hat man nur zwei Möglichkeiten. Entweder man versucht sich schon vorab in das neue Kleidungsstück zu zwängen oder man hängt es in den Kleiderschrank und wartet, dass das gute Stück irgendwann mal passt. Nach erfolgloser Diät und beispielsweise 2 Jahre später findet man das Kleidungsstück im Kleiderschrank wieder. Nun kann man es entweder zurück hängen und warten, dass es nicht aus der Mode kommt bis es einem passt, man kann es verschenken oder zu einer Kleidersammelstelle geben.

Grund Nr. 3: "Presswurstmenschen" haben evtl. keine Freunde bzw. keinen Kontakt zu Menschen, die ehrlich zu ihnen sind. Freunde tun so etwas nämlich. Freunde sagen einem ehrlich, wenn einem etwas wirklich nicht steht, zu eng ist oder aus irgendeinem anderen Grund nicht zu einem passt.

Grund Nr. 4: Fehlende bzw. falsche Selbstwahrnehmung.

Grund Nr. 5: Schlechte Beratung durch Verkäufer und Naivität bzw. Gutgläubigkeit der "Presswurstmenschen".

Grund Nr. 6: Passende Kleidung kostet meiner Erfahrung nach im Regelfall genauso viel wie die Kleidergrößen, in die sich "Presswurstmenschen" zwängen... zumindest in den Geschäften, in denen ich Kleidung zu kaufen pflege. Warum kaufen sie nicht einfach ein T-Shirt, einen Pulli oder was auch immer in der richtigen Größe, statt sich in Kleidungsstücke zu pressen, die scheinbar 1-2 Konfektionsgrößen zu klein sind? 

Und so schön der englische (love handles) und auch der französische (poignée d'amour) Ausdruck für diese "fiesen" Fettpölsterchen im Rücken- und Hüftbereich auch sind, so lange man sie mit zu enger Kleidung zu stark betont, sieht es einfach schrecklich aus. Das Gleiche gilt übrigens für die "Fässchen" der Männer, die sie oft mit Stolz gestählter Brust zur Schau stellen... oft in geschmacklosen und viel zu engen T-Shirts und Pullovern.